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Es war an einem Mittwoch, da geschah das Wunder: Ich habe doch tatsächlich einen Preis beim Mundartwettbewerb „Der gnizze Griffel“ ergattert! Dass ich das noch erleben durfte!
Hier mal ein Beispiel für ein Gedicht in Mundart:

D’Luft

Du ziehsch se nei,
manchmol gar net arg tief
aber Du riechsch’s
Du spürsch’s
d‘ Luft von de Rheinebene im Sommer.
Manchmol schwül
oder e bissel kühl
wenn de Wind über d´ Wiese weht
wenn e laues Lüftle
durch d’Landschaft geht
über die Dächer
an de Kirchtürm vorbei
zum Hardwald hie.
Mild, schwer, lieblich –
so e Art Duft
nach Lindeblüde, Süßgräser un Hobbele
nach Altrheinwasser, tuckernde Schiff –
modrige Bäum
am kleine Bodesee.
Du weisch’s
Du riechsch’s
Du kannsch’s net beschreibe.

- Frisch aus em Urlaub –
jetzt bisch widder da.
D’Luft
riecht eifach
nach Heimat.

(…aus der Gedok-Anthologie „Karlsruher Orte – literarische Spaziergänge)

Sehr positive Resonanz habe ich auch auf meinen Baustellen-Rap bekommen, der im folgenden Video zu sehen ist. Er thematisiert die unsäglichen Zustände in Karlsruhe, die niemals zu enden scheinen...

Vielen Dank an Kai Ahnung, der das Video aufgenommen und geschnitten hat.